Wir digitalisieren das, was
Regionalität stark macht:
Beziehungen.
Der RegioHub:
Das digitale Herz regionaler Fleischvermarktung
Wie bringen wir Landwirte, Fleischverarbeitende und Schlachtbetriebe besser zusammen?
Mit dem RegioHub – dem zentralen digitalen Vernetzungsraum von DigiOekoRegio.
Hier ist ein Werkzeug entstanden, das regionale Wertschöpfung unterstützt: mit klarer Übersicht, gezielten Verbindungen und der Möglichkeit, passende Partner zu finden.
Nach der Registrierung und dem Login können Nutzerinnen und Nutzer in ihrem Profil angeben, welche Angebote, Kapazitäten oder Bedarfe im Betrieb vorhanden sind oder gesucht werden.
Im RegioHub lassen sich Gebote („Biete“) und Gesuche („Suche“) einstellen, zum Beispiel nach Tierart, Lieferzeiten oder weiteren Kriterien. Außerdem können Dokumente hochgeladen werden, die anderen RegioHub-Nutzerinnen und -Nutzern zur Verfügung stehen sollen.
Jede Nutzerin und jeder Nutzer entscheidet selbst, welche Informationen im öffentlichen Teil (Marktplatz) sichtbar sind und welche nicht.
Darüber hinaus ist eine Suche nach Wertschöpfungspartnern, zum Beispiel gefiltert nach Entfernung oder Dienstleistung, möglich. Auch Marktplatzeinträge, die für alle sichtbar sind, können erstellt werden.
Ziel ist es, dass Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetriebe sich einfacher direkt finden und vernetzen können:
Wer hat wann Schlachtkapazitäten? Wer kann reifen, verpacken oder vermarkten?
So kann aus vielen einzelnen Kontakten ein funktionierendes regionales Netzwerk entstehen.
Die aktuell im RegioHub registrierten und sichtbaren Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind im Bereich „Marktplatz“ zu finden.
Das DigiOekoRegio-Team,
bestehend aus LBV, FFG, IFTA und proagro will die regionale Wertschöpfungskette für (Bio-)Fleisch stärken.
Modellhaft soll dafür eine Plattform geschaffen werden, die zunächst in der Region Brandenburg mit Rindfleisch beginnt. So soll die regionale Fleischerzeugung gesichert und mit der Erfüllung von Nachhaltigkeitskriterien wie Tierwohl, soziale, ökologische und ökonomische Komponenten verknüpft werden.
Partner
LBV: hat die Projektleitung, Vernetzung und digitale Plattform
IFTA: Datenerhebung Schlachthöfe, Standardentwicklung
FFG: Bewertung Geschlossenheit Wertschöpfungskette, Erwartungen Akteure
Proagro: Konzept Vermarktungsstrukturen
Von der Modellregion zum Zukunftsmodell.
Was in Brandenburg beginnt, soll bald bundesweit funktionieren – für eine vernetzte, regionale Fleischwirtschaft.
Der LBV ist Projektkoordinator bei der Entwicklung des integrativen Konzepts für den Aufbau einer digitalen Infrastruktur zur logistischen Optimierung einer ökologischen regionalen Fleischproduktion. Er vertritt dabei die betrieblichen Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe und seiner assoziierten Verbän-
de.
Die Frankenförder Forschungsgesellschaft (FFG) ermittelt zum Prozess der Wertschöpfungskette Rindfleischerzeugung die Erwartungen der Akteure und entwickelt einen Bewertungsindex zur Geschlossenheit der Wertschöpfungskette Rindfleisch. Die FFG ist beteiligt an der Plattformentwicklung und ist für die Evaluation zuständig.
Die IFTA AG entwickelt ein Qualitätsmanagementsystem zur Sicherstellung eines definierten Standards innerhalb der regionalen Wertschöpfungskette Rindfleisch als Basis für eine transparente Verbraucherkommunikation und einheitliche Vorgehensweise bei der marktstrategischen Ausrichtung. Dabei erfolgt die Definition von stufenübergreifenden und transparenten Qualitätsparametern.
Pro agro, als Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., ist im Rahmen des Projektes zunächst für die Bedarfsermittlung für regionales Bio-Rindfleisch zuständig und wird anschließend die Entwicklung der Verbraucherkommunikation und Etablierung von Vermarktungsstrukturen sowie die Umsetzung von Vermarktungsstrategien vornehmen.
Pilotregion Brandenburg –
aber das ist erst der Anfang.
Alles beginnt in Brandenburg – hier testen wir, wie Vernetzung konkret funktionieren kann. Landwirtschaftsbetriebe, Schlachtstätten und Verarbeitende in dieser Region sind die ersten, die den RegioHub von DigiOekoRegio nutzen – und mitgestalten.
Unser Ziel: funktionierende regionale Kreisläufe, kurze Wege, transparente Strukturen. Was hier entsteht, soll nicht nur Modell sein –
sondern bald auch in anderen Regionen funktionieren.
Du bist nicht aus Brandenburg? Dann bleib dran – denn die Plattform
wächst mit jedem erfolgreichen Schritt.
Was heute lokal startet, könnte
morgen den Standard setzen.
News




Zum Projekt
„DigiOekoRegio“ vereinigt die jeweiligen Kompetenzen der Verbundpartner und ihre fachliche Expertise aus den unterschiedlichen Bereichen.
Projekttitel:
Entwicklung eines integrativen Konzepts für den Aufbau einer digitalen Infrastruktur zur logistischen Optimierung einer ökologischen regionalen Fleischproduktion
Akronym: Projektdauer:
DigiOekoRegio 01.10.2023 – 31.03.2026